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Konzerttheater vor Premiere

Der Countdown läuft. Am morgigen Freitag, 06. November hat das Konzerttheater „L’Impression soleil levant – Der Eindruck, wenn die Sonne aufgeht“ in der Musikschule Premiere. Um 19:30 Uhr werden etwa 40 Künstler auf der Bühne im Kurt-Masur-Saal stehen. Die Zeit des französischen Impressionismus wird dabei im Mittelpunkt stehen. Schauspiel, Tanz und Musik werden verschmelzen und in sieben Bildern werden Themen wie Jugend und Alter oder auch Leben und Tod thematisiert.

Die letzten Vorbereitungen laufen und nach der heutigen Generalprobe kann die Premiere kommen. Insgesamt fünf Vorstellungen wird das generationenübergreifende Ensemble an diesem Wochenende spielen.

Es erklingt Musik von französischen Impressionisten wie Satie, Debussy oder auch Ravel. Außerdem werden Texte von Hermann Hesse szenisch dargestellt.

Karten zu 8 EUR, 5 EUR ermäßigt gibt es in der Musikalienhandlung M. Oelsner. Restkarten erhalten Sie an der Abendkasse in der Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“, Petersstr. 43 . Weitere Aufführungen finden statt am Samstag 07. November und Sonntag, 08. November jeweils um 15:30 Uhr und 19:30 Uhr.

Weitere Infos unter  0341 / 14 14 20, und www.musikschule-leipzig.de

Kurt-Masur-Saal

Der Eindruck, wenn die Sonne aufgeht

Der Titel des berühmten Gemäldes „Impression, soleil levant“ von dem französischen Maler Claude Monet ist Inspiration für das gleichnamige Konzerttheater der Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“: „L’ Impression soleil levant – Der Eindruck, wenn die Sonne aufgeht“.

Bei diesem generationsübergreifenden Projekt werden Alt und Jung gemeinsam auf der Bühne agieren. So reicht die Altersspanne von 8 bis 80 Jahren.

Jugend und Alter, Liebe und Einsamkeit, Geburt und Tod. Das Konzerttheater „Der Eindruck, wenn die Sonne aufgeht“ von Matthias Bega bringt die Lebensabschnitte Kindheit, Jugend, Reife und Alter sowie die sich daraus ergebenden Konflikte und Eindrücke auf die Bühne.

Dabei steht die Zeit des französischen Impressionismus im Mittelpunkt. Texte von Hermann Hesse werden szenisch dargestellt und Musik impressionistischer Künstler wie Debussy, Ravel und Satie erklingen. Schauspiel, Tanz, Gesang und Musik verschmelzen in diesem Konzerttheater und ganz unterschiedliche Eindrücke verschiedener Generationen werden verbunden.

Es gibt insgesamt fünf Aufführungen. Premiere ist am Freitag, 06. November um 19:30 Uhr und die weiteren Termine sind Samstag, 07. November um 15:30 Uhr und 19:30 Uhr sowie Sonntag 08. November um 15:30 Uhr und 19:30 Uhr.

Karten zu 8 EUR (5 EUR ermäßigt für Schüler) gibt es in der Musikalienhandlung M. Oelsner, Schillerstr. 5 in Leipzig.

Jung und Alt vereint

“Eine ganz andere Herausforderung”

Für die Lehrer der “Rock School” besitzt das Projekt eine besondere Bedeutung. „Es ist eine ganz andere Herausforderung“, erzählt Holger Jeschke, der die neue Band der drei Freunde leitet. Hier ist es ungeordnet und locker. Die Schüler bekommen zudem einen Überblick über verschiedene Musikstile und über die Zusammenarbeit in der Band. Es ist auch manchmal nicht ganz einfach. Ein Problem ist der Musikgeschmack. Es ist oft sehr hart, ein Stück zu finden, mit dem alle einverstanden sind. Während der erste das Tempo nicht mag, ist der zweite mit dem Liedtext nicht zufrieden. Am Ende muss ein Kompromiss her. Die Lehrer versuchen sich auf jeden Fall, nicht in diese Debatte einzumischen. „Das Ziel ist, sie zu begleiten. Wir schauen nicht von oben herab auf die Schüler“, sagt Holger Jeschke. „Wir sind Coaches“, verschärft sein Kollege. Das Wort ist gut gewählt: während den Proben bemühen sich die Lehrer, ihre Schüler nicht zu unterbrechen, damit sie selber spüren, wo und wann sie Fehler begangen haben. Dann erklären sie: „Es funktioniert nicht, denn du hast noch nicht den Rhythmus gefühlt“, manchmal spielen sie sogar mit ihnen. Ein Schüler hört plötzlich auf, zu spielen: er hat sich verspielt. „Das macht nichts“, versichert der Lehrer. Und sie fangen noch einmal an.

Naomi Truan

“Wir suchten eine Alternative”

Eine neue Band in der “Rock School”

Sie kannten sich schon seit langem und spielten auch schon zusammen. Jedoch waren die Proben noch zu selten. Es ist nämlich schwer, sich zu konzentrieren und sich selber zu motivieren, wenn man weder einen Probenraum noch einen Lehrer hat. Deshalb haben die drei Freunde beschlossen, sich in der Rock School anzumelden. Befürchtungen? Gar nicht. „Da wir schon befreundet waren, wussten wir schon, dass wir den selben Musikgeschmack und das selbe Hobby hatten“, erklärt ein Mitglied. Auf die Frage, was sie von diesem Projekt erwarten, antworten sie einfach: „Kontinuität“. „Wir brauchten einen festgelegten Rahmen und einen Lehrer, der uns leiten konnte“. Und damit sind sie zufrieden. In der Tat behalten sie ihre Unabhängigkeit: sie suchen ihre Stücke aus, aber zugleich bekommen sie die Ratschläge eines dynamischen und qualifizierten Lehrers.

Probe einer Rock School Band

Diese entspannende und tatkräftige Atmosphäre hat schon die Begeisterung von zwei neuen Mädchen erobert. „Wir suchten eine Alternativ“, erklären sie, „um nicht nur klassische Musik zu spielen.“ Tatsächlich spielt eine der neuen Schülerinnen Geige. In der Band schätzen sie den Umstand, dass ein für den Rock untypisches Instrument eingeführt wird. Mit einer Geige kann der Stil der Band verändert werden und sich entwickeln. Und haben sie keine Angst davor, dass die anderen Jugendlichen ein besseres Niveau haben? „Wir müssen noch viel arbeiten, aber wir fühlen uns schon sehr gut integriert.“ „Und der Lehrer ist sehr lustig“ fügt eine dritte Schülerin hinzu. Vielleicht ist dies auch ein Grund dafür, dass sie sich endgültig für das Projekt „Rock School“ anmelden wollen.

Naomi Truan

Die “Rock School” an der Musikschule Leipzig

Die Möglichkeit, gleich Musik zu machen, selbst wenn man noch ein Anfänger ist; die Gelegenheit, sich mit neuen Schülern und Schülerinnen zu befreunden und repräsentative Auftritte vorzubereiten… All das und noch vieles mehr ist möglich bei dem Projekt „Rock School“ der Musikschule.

Die „Rock School“ wurde vor vier Jahren ins Leben gerufen und bringt immer wieder neue Bands hervor.

Das Konzept ist einfach: warum sollte man nicht in einer Band spielen können, auch wenn man ein Instrument noch nicht so lange lernt? Das Projekt „Rock School“ überzeugt dadurch, dass man sich schneller verbessern kann, wenn man in einer Gruppe spielt. Das Prinzip „Learning by doing“, die Zusammenarbeit, der Austausch und die Solidarität sind im Kern dieses Projektes enthalten.

Bei der “Rock School” treffen sich Jugendliche von 13 bis 18 Jahre jeden Montag von 18.00 bis 21.00 Uhr unter Anleitung von erfahrenen Dozenten der Musikschule. Die Jugendlichen besuchen zum einen eine Bandstunde, aber zunächst auch Instrumental- oder Gesangsunterricht in Kleingruppen: Die Schüler/innen suchen aus, welche Stücke und welchen Stil (Rock, Punk, Hard-Rock,…) sie interpretieren wollen. Es hängt jeweils vom Niveau ab.  Alle Vorschläge sind jedoch immer willkommen.

Wenn du noch Fragen hast, oder mitmachen möchtest, kannst du dich in der Musikschule melden unter 0341/1414222 oder per E-Mail: joerg.richter@musikschule-leipzig.de, Internet www.rockschool-leipzig.de.