Neue Reihe zu 60 Jahren Musikschule Leipzig

Die Musikschule Leipzig “Johann Sebastian Bach” feiert in diesem Jahr ihr 60-jähriges Jubiläum. Am 12. November finden aus diesem Anlass zwischen 16:00 Uhr und 18:00 Uhr ein “Geburtstagskaffee” und um 20:00 Uhr das Festkonzert im Gewandhaus zu Leipzig statt.

Um auf dieses Ereignis einzustimmen, werden wir in den kommenden zwei Wochen bis zum 12. November 2011 einen kleinen Rückblick auf 60 Jahre Musikschule werfen. Beginnen werden wir heute mit den Gründungsjahren ab 1951.

Teil 1: Die Gründungsjahre der Musikschule

Die Volksmusikschule wird am 1. September 1951 durch Wolfgang Reckling gegründet. Fünf Lehrer/innen unterrichten in dieser Anfangszeit etwa 200 Schüler/innen. Bis Ende der fünfziger Jahre steigen die Schülerzahlen auf etwa 1.300 Schüler/innen an. Unterrichtet werden sie von ehemaligen freischaffenden Musikerzieher/innen und Absolventen der Hochschule für Musik in Leipzig.

Neben dem Hauptsitz in Leipzig entstehen auch weitere Haupt- und Außenstellen. Die Schüler/innen werden in dieser Zeit hauptsächlich in Zweiergruppen unterrichtet. Der Einzelunterricht bleibt Studienkandidaten vorbehalten. Im Schuljahr 1959/1960 wird die Volksmusikschule in die „Volkskunstschule Leipzig“ umgewandelt. Zu den Angeboten kommen die Abteilungen Bildende Kunst und Tanz hinzu. Ab 1959 findet die Einrichtung ihren Hauptsitz im „Haus der Volkskunst“ am Lindenauer Markt.

Ehemaliges Haus der Volkskunst

Die Chronik der Musikschule Leipzig “Johann Sebastian Bach” wurde mit Hilfe von Dr. Matthias Sakel erstellt, der seine Doktorarbeit zum Thema “Musikschule Leipzig” geschrieben hat.