Volkskunstschule wird zur Musikschule Leipzig

Zu Beginn der 60er Jahre gibt es an der „Volkskunstschule“ 1.969 Schülerinnen und Schüler. Sie werden von 54 Lehrer/innen in den Bereichen Musik, bildende und angewandte Kunst sowie künstlerischer Tanz unterrichtet. Ab 1963 kommt auch eine Abteilung Tanzmusik hinzu.

Auch Erfolge können in dieser Zeit verbucht werden. Bereits 1960 beginnen 17 Absolventen der „Volkskunstschule“ ein Studium an verschiedenen Musikhochschulen. 1961 feiert die Einrichtung mit einer Festwoche ihr 10-jähriges Bestehen. Insgesamt gibt es 20 Veranstaltungen, die von 7.000 Gästen besucht werden.

Ab 1961 ändert sich der Name „Volksmusikschule“ in „Musikschule Leipzig“ bzw. ab 1962/63 in Musikschule Leipzig-Stadt. Die Konzerte werden immer häufiger thematisch gestaltet. Ab Februar 1963 läuft im Radio regelmäßig die Sendereihe „Kinder musizieren für Kinder – zu Besuch in der Musikschule Leipzig“.

Ab 1969 wird schrittweise ein Kabinett für Instrumentalerziehung aufgebaut. Die Einrichtung erhält den Status der Selbständigkeit und bekommt ein eigenes Haus.