Wenn die Anspannung abfällt

Montagmorgen, 5:30 Uhr, Musikschule: Das Jugendsinfonieorchester trifft sich zur Abfahrt nach Hildesheim, wo in diesem Jahr der 8. Deutsche Orchesterwettbewerb stattfindet. Da war ein großartiges Konzert des Orchesters im Gewandhaus zu Leipzig gerade erst wenige Stunden verklungen und vielen noch präsent. Gemeinsam mit „amici musicae“, dem Kammerchor Berlin, Mitgliedern der Ensembles Lisboa Cantat, Vox Cordis und des „UNIvokalensembles” Koblenz hat das JSO Ralph Vaughan Williams „A Sea Symphony” aufgeführt.

Nun hieß es schon wieder die Konzentration auf das nächste Großereignis zu richten und einem straffen Zeitplan bis zum Wettbewerb zu folgen: 10 Uhr Ankunft in der Unterkunft, 11 Uhr letzte Gesamtprobe, 13 Uhr Abfahrt nach Hildesheim, 14 Uhr Anmeldung, 14:45 Uhr Ankunft am Wettbewerbsort, 15 Uhr Bühne einrichten, Einsitzen und Einspielen.

Es ist 15:30 Uhr. In der Wettbewerbshalle, in einem Vorort von Hildesheim herrscht absolute Stille. Der Jurypräsident begrüßt das Orchester und den Dirigenten und dann geht es los. Das JSO beginnt mit Wagners Ouvertüre zu „Die Meistersinger von Nürnberg“. Es folgen Stücke von Grieg, Schumann und Holst. Um 16 Uhr ist alles vorbei. Das Orchester verlässt die Bühne, die Anspannung fällt ab und verfliegt und der straffe Zeitplan kann verlassen werden.

Ab sofort beginnt das Warten auf die Ergebnisbekanntgabe am Dienstag um 13:30 Uhr auf dem Hildesheimer Andreasplatz. Alle Interessierten können das Ereignis live im Internet unter www.musikrat.de/dow verfolgen.