Tibiae Saxonie: Logbucheintragung Wien 12 07 15

Sonntag ist der Tag des Herrn
Und da musizier´n wir gern,
wenn gleich zu sehr früher Stunde,
in gesellig froher Runde.

Nun – wir mussten sehr früh los,
dies zählt wohl zum Künstlerlos.
Wecken war schon kurz vor sieben,
flugs ward aus dem Bett getrieben.

Frühstück gab es in Etappen,
viele tolle leckere Happen,
dann war Abmarsch in die Stadt.
Menschen, Flöten, Notenblatt,
Einsingen und Intonieren,
Sitzplan rekapitulieren,
dann erklangen erste Töne,
typisch sächsisch: nur sehr schöne.

Das Ensemble war top fit,
Alle machten prima mit.
Das Programm haut ‘all vom Schemel,
und dann ging´s ins Café Demel.

Frisch gestärkt ging ‘n wir erkunden,
Wien auf ganz verschied ‘nen Runden.
Stephansdom im Zentrum stand,
dorthin jeder sehr schnell fand.

Kaiserlich geprägte Straßen,
wechseln ab mit engen Gassen,
und danach zum Hofburggarten,
wo die schönsten Rosen warten.

Diese tolle Atmosphär´,
dieses typisch Wiener Flair,
nahm uns ganz und gar gefangen,
Abends ham wir durchgehangen.