Montgomery-Leipzig-Orchestra

20.02.2014: Nachdem wir die erste Nacht bei unseren fürsorglichen und sehr um uns bemühten Gastfamilien verbracht und das liebevoll zubereitete Frühstück genossen hatten, trafen wir uns in der „Pennsbury High School“. In dieser Schule mit fast 4.000 Schülern wird neben Französisch und Spanisch auch Deutsch unterrichtet. So bot es sich an, dass wir die ersten zwei Unterrichtsstunden mit den „German Classes“ verbrachten und uns mit den Schülern austauschten, wobei die Verständigung dann doch eher auf Englisch stattfand.

Princeton, als eine uns bekannte Universitätsstadt, begrüßte uns bei der Ankunft mit Sonnschein. Die erste und für uns auch beeindruckendenste Sehenswürdigkeit war die „Princeton Cathedral“ mit ihrem gotischen Baustil. Danach wurden wir in mehreren Gruppen über das große Universitätsgelände geführt und erhielten so einen Einblick in Geschichte und Riten der Uni. Nebenbei konnten wir auch noch unsere Sprachkenntnisse verbessern, da die Führung auf Englisch war.

Nach einer Mittagspause vom Kulturprogramm ging es zur „Montgomery High School“. Es standen ein Workshop und Proben für das gemeinsame Konzert am Abend an. Die High School Orchester bestanden aus vielen Streichern, so dass wir mit knapp 60 Geigen, 20 Celli, acht Bratschen und vier Kontrabässen sowie unseren Bläsern und Schlagwerkern in die Proben gingen.

Gemeinsam probten wir zuerst „Fluch der Karibik“ und danach eine Bearbeitung von Tschaikowskys 4. Satz aus der 2. Sinfonie. Es war ein vielfältiges Klangergebnis. Gestärkt durch einen Imbiss waren wir nun bereit für das Konzert.

Zuerst erklangen die beiden High School Orchester u. a. mit Werken von Mozart und Grieg. Auch wir steuerten einen musikalischen Beitrag in Form von Wagners Vorspiel zu Tannhäuser und Filmmusik von James Bond bei, bevor wir dann als großes „Montgomery-Leipzig-Orchester“ erklangen.

Geschafft von dem Tag waren wir froh, von unseren Gastfamilien mit offenen Armen aufgenommen zu werden.

Text: Leonie Wintzer, Lisa-Marie Ney