Ein Hallelujah auf die Freundschaft

Nach einer erholsamen Nacht erwachten wir heute morgen zum zweiten mal bei unseren Gastfamilien und wurden erneut mit einem typisch amerikanischen Frühstück versorgt. Gegen 9:00 Uhr kamen wir nach und nach in der Schule zusammen und bestiegen die Busse nach Philadelphia. Nach einer guten Stunde erreichten wir dort unser erstes Ziel, das „Kimmel Center for the Performing Arts“. Dieses Center, welches „zwei Juwelen in einem Glaskasten“ vereinigt beinhaltet zwei architektonisch ausgefeilte Konzert- und Theatersäle, die Verizon Hall und das Perelman Theater.

Nach einer einstündigen Führung in und um das Kulturzentrum stiegen wir erneut in die Busse und fuhren zu dem sogenannten “Reading Terminal Market”, einem ehemaligen Bahnhof, der zu einer großen Markthalle umfunktioniert wurde. Dort gönnten wir uns die besten Spezialitäten Philadelphias und stiegen, mit vollem Magen, erneut in die Busse.

Unser nächster Halt war der berühmte „Independence Square“. Bei frühlingshaften 14°C liefen wir die Independence Mall entlang und schulten in gut 90 Minuten unser geschichtliches Wissen. Neben der Besichtigung der Liberty Bell, einem Symbol für die Freiheit, fanden wir uns nach kurzer Zeit in Souvenirshops wieder, um Andenken zu kaufen.

Am frühen Nachmittag fuhren wir gemeinsam nach Pennsbury zurück, wo wir mit einem Pizza-Essen in Empfang genommen wurden. Bei einer gemeinsamen Probe mit dem “Pennsbury High School Choir” bereiteten wir uns auf das abendliche Konzert in der “Keller Hall” vor. Wir begannen das Konzert im amerikanischen Stil und erlebten einen großartigen Abend. Zur Aufführung kamen Brahms Akademische Festouvertüre, Mendelssohns Lobgesang mit den Solistinnen Kathryn Thomas Moyer und Elizabeth Hohwieler, eine Bearbeitung von Leonard Cohens Halleluja sowie Filmmusik. Jedes Stück klappte nahezu perfekt. Am Ende ernteten der Chor, die Solisten und wir den schallenden Applaus des vollen Saales und innerhalb von Sekunden stand das gesamte Publikum begeistert auf den Beinen.

Mit bester Laune verließen wir die Bühne und ließen den Abend mit Orchester, Chor, Solisten und Gasteltern bei einem leckeren Eis, Kuchen und Schokobrunnen ausklingen.

Text: Helene Bartolomäus und Paula Lieckfeldt