Abschluss einer besonderen Tour

Gestern 6.30 Uhr landete das JSO überpünktlich auf dem Flughafen von Frankfurt. Damit ist nun auch die zweite USA- und dritte Nordamerika-Tournee des Orchesters Geschichte. Alle sind wohlbehalten und gesund wieder zurückgekommen, erfüllt und glücklich, reich an Erlebnissen und Erfahrungen von Jenseits des großen Teiches.

Es war eine besondere Reise. Die Vorbereitung forderte von jedem JSOler enorme Eigeninitiative, um diese einzigartige Tournee finanzieren und überhaupt auf die Beine stellen zu können. Da war zum Beispiel der JSO-MARAT(h)ON, 24h, das längste Konzert der Stadt, nur eines der beeindruckenden Ideen und Konzepte im Vorfeld dieser Reise. Jeder der jungen Musiker hat seinen Teil dazu beigetragen, die Vision der USA-Reise2014 in die Realität umzusetzen.

Das formt ein enormes Gemeinschaftsgefühl, was nicht zuletzt auf dieser Reise zu spüren war. Ich möchte mich bei allen Mitgliedern des Jugendsinfonieorchesters für diese die vielen großartigen musikalischen und menschlichen Momente auf dieser Reise bedanken, für das starke Leistungsniveau der Konzerte und die viele Probenarbeit im Vorfeld. Gern wiederhole ich meine Worte vom 18. Februar abends in Chicago: Ich habe selten die Möglichkeit, das Orchester von „außen“ zu hören. Der überaus homogene und klangstarke Orchestersound sowie die vielen herausragenden Solo-Leistungen haben mich insbesondere bei Samuel Barbers „The Lovers“ tief beeindruckt…

Viele Kräfte aber arbeiten für eine solche Reise im Hintergrund und ich möchte es nicht versäumen, noch einmal an dieser Stelle meinen herzlichen Dank an alle auszusprechen, die diese Reise ermöglicht haben: allen voran die Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“ und der Förderverein des Jugendsinfonieorchesters. Der Verein hat dabei die Hauptlast der Finanzen gestemmt. Allen Förderern darunter das Goethe Institut, das Auswärtige Amt, die Bürgerstiftung Leipzig, das US-Generalkonsulat in Leipzig, der Sponsorenkreis Musik sowie den vielen Sponsoren und Spendern.

Ein besonderer Dank gilt TRC (Tour Resource Consultants) und Maury Schulte für die Organisation der Reise vor Ort. Ein wichtiger Dank gilt Markus Brückner von der Musikschule Leipzig nicht nur für eine perfekte Vorbereitung der Reise sondern auch für eine freundschaftliche Zusammenarbeit, die geprägt ist von unendlicher Innovation und besonderen Konzeptideen. Dem anschließen möchte ich einen ebenso herzlichen Dank an Martin Türke, Adam Franzke, Jakob Wasserscheid und die Mitglieder des Orchestervorstands für alle orchesterinterne Vorbereitung und die Organisation des JSO-MARAT(h)ONs.

Ich möchte mich bei allen Betreuern bedanken, Marie Smalla, Ulrike Spörl, Sylvia Viezens und Bernd Bartolomäus für ein perfektes Team und eine Rundumsorge für die kleinen und großen „Wehwehchen“ des Orchesters. Und bei allen „Amtsträgern“ des JSOs, die mit Aufgabe betreut waren, darunter das Aufbau-und das Shop-Team, die Busverantwortlichen.

Ich wünsche uns, dass wir diese besondere Reise in guter Erinnerung behalten und noch lange von dem Erlebten zehren können. Die Reise hatte das Motto „Making Music – Making Friends“ – und genau das war es. Wir freuen uns schon jetzt auf die Chöre der Pennsbury High, die uns bereits im Februar 2015 wieder in Leipzig besuchen werden.

Last but not least: allen schöne und erholsame Winterferien. Und für unsere 7 Abgänger wünsche ich alles Gute für die Zukunft, beruflicher und privater Art. Haltet die Musik in Ehren, sie ist ein wichtiger und stetiger Begleiter im Leben.

Ron-Dirk Entleutner
Dirigent Jugendsinfonieorchester