Staub, Essen, Wandern

Viele von uns wurden heute Morgen von Vogelgezwitscher geweckt, in unserem gemeinsamen Schlafsaal, der Turnhalle der Deutschen Botschaftsschule. Zum Essen lässt sich allgemein sagen, dass es sehr lecker und sehr üppig ist und so starteten wir mit vollem Magen in Richtung Kirche. Unsere zwei Busfahrer manövrierten uns erfolgreich durch das wilde Verkehrstreiben der Hauptstadt. Reglementiert wurde unsere Fahrt nur kurz von einer einzelnen Ampel.

Mit offenen Armen wurden wir von der deutschen Gemeinde aufgenommen. Nach einem Gottesdienst in der Deutschen Kirche, den zwei Kammermusikbesetzungen aus dem JSO musikalisch begleitet hatten, tauschten wir uns beim gemeinsamen Würstchenessen mit Sommerfestfeeling mit den hier Ansässigen aus .

Danach ging es auch gleich weiter zu unserem nächsten Halt, der Kirchruine Washa Michael. Der dreiviertelstündige Fußmarsch führte uns durch den äthiopischen Eukalyptuswald und kostete uns viel Luft. Angekommen auf einer Höhe von 2.800 Metern aßen wir mal wieder, diesmal gab es leckeren selbstgebackenen Kuchen. Kurz bewiesen wir noch, wie fotogen wir sind beim Gruppenfoto vor der Kirchruine. Der Rückweg führte uns, vorbei an einem Esel, hin zu einer spektakulären Aussicht über Addis Abeba. Der weitere Abstieg war unglaublich gefährlich und halsbrecherisch. Zum Glück sind alle heil unten angekommen. Sowohl Hin- als auch Rückweg hatten den Charakter einer echten Safari über Schotterpisten vorbei an Wellblechhütten und Ziegenherden.

Zu Hause angekommen verspürten manche fitte JSOler das Bedürfnis nach dem Abendessen den Tag mit einem Fußballspiel ausklingen zu lassen. Der Ball ist jetzt weg.

Wir sind sehr dankbar für die immense Fürsorge und Freundlichkeit, die uns hier entgegengebracht wird. Wir fühlen uns sehr wohl.

P.S.: Das Essen ist so geil! Danke an die liebe Küchenfrau.

Luise, Jan & Lisa-Marie

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