Balali, Balalo, Balaton

Der Morgen ist geprägt von Abschiedsworten. Wir sind dankbar für die letzten Tage, die wir in Budapest mit unseren Gastfamilien verbracht haben. Wir haben viel erfahren und erleben dürfen und werden die Erinnerungen mit uns tragen, weil sie zu wertvoll sind, als dass man sie verlieren könnte. Die Busse rollen los und auch die eine oder andere Träne rollt, so sehr und schnell hat man sich aneinander gewöhnt.
Unser Weg führt uns raus aus Budapest und für viele erstmal wieder ins Land der Träume, denn der Tag hat früh begonnen. Als wir wieder zu uns kommen sind wir ein paar Kilometer gereist und spüren die Sonne, die mit aller Kraft durch die Fenster des Busses dringen möchte.
Wir haben unser Ziel erreicht, als wir an einem kleinen Hostel halten. Herzlich Willkommen am Balaton! Unsere Unterkunft erinnert uns an vergangene Griechenlandreisen. Idyllisch laden die Wiesen und Bänke zum Sommer genießen ein. Nur fünf Minuten Fußweg bis zum Wasser und keinen Umweg zu einem kleinen Paradies. Die Traurigkeit des Morgens ist weggewischt und wir erfreuen uns an all den neuen Bildern, die sich vor uns auftuen. Den restlichen Tag steht nichts mehr auf unserem Plan und so haben wir genügend Zeit um die Seele baumeln zu lassen, um das Leben schön finden zu können und eine ganz andere Ecke Ungarns kennen zu lernen.
Als der Wind auffrischt ist uns klar, dass wir wahrscheinlich Unterstützung beim Abkühlen erhalten werden. Als der Regen dann sommerlich warm auf die Überdachung vor der Rezeption prasselt sind wir bereits in den Abend gestartet. Es wird gelacht, ausgelassen erzählt und fröhlich zusammengesessen. Wenn man uns nach unserer Stimmung fragt, dann ist diese auf einem selten schönen Höhepunkt.
Danke das wir hier sein dürfen.

Geschrieben von: Jan Jarick

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