Ein Peaceman in Windischleuba

Am Freitag, dem 11.08.2017 starteten wir, die Band „Peaceman & The Gang“, fröhlich und guter Dinge, nur leider nicht ganz vollständig, zusammen mit der Rockband der Musikschule Leipzig ab der PopAkademie in Richtung Windischleuba. Die Jugendherberge war uns noch vom letzten Probenlager im Gedächtnis und wir freuten uns auf intensive Proben. Trotz starkem Regen kamen alle gut an. Nachdem das Gepäck in den Zimmern verstaut wurde, war das wichtigste Thema die Nahrungsbeschaffung, da wir für diesen Abend nicht im Abendessen der Jugendherberge eingerechnet waren. Dieses Problem wurde schnell mit einer Ausfahrt zum nächsten McDonald’s gelöst, während der nicht hungrige Rest die Technik etc. in dem Probenraum aufbaute. Am gleichen Abend lernten wir – nicht ganz freiwillig – einige Fangesänge, sowie Schlager kennen, denn wir waren natürlich nicht allein in der Herberge, sondern teilten uns die Behausung mit ca. 100 Mann eines RB-Fanclubs.

Am nächsten Morgen ging es gleich nach dem Frühstück noch nicht ganz munter an das Proben. Wir studierten neue Lieder ein und spielten unser gesamtes Repertoire durch. Kleine Pausen wurden zum Powernapping auf der großen Ledercouch im Nebenzimmer des Probenraums genutzt, denn das Tischtennis-Turnier vom Abend zuvor steckte uns noch in den Knochen. Eine größere Pause musste eingelegt werden, als die Jungs feststellten, dass ihr Zimmerschlüssel fehlte. Nach einer langen und intensiven Suche, wurde an der Zimmertür unserer Begleitung Kora geklopft, die den Schlüssel überrascht aus ihrer Jackentasche zauberte. Das Highlight des Tages war der Grillabend, bei dem wir uns auf leckere Biersteaks, Würste und Kartoffelsalat stürzten. An dieser Stelle muss unser Grillmeister Felix genannt werden, der uns unter der Assistenz vom Anzünder Paul vorzüglich versorgte. Wir ließen den Abend entspannt an der frischen Luft ausklingen, wobei ein paar von uns sich gern von den RB-Fans zur Zapfanlage einladen ließen.

Auch am nächsten Tag ging das Proben unermüdlich weiter. Nachdem wir die Zimmer abgegeben hatten, spielten wir bis zum Mittagessen unsere Songs durch. Als wir uns gestärkt hatten begann auch schon der Abbau und diesmal halfen alle tatkräftig mit. Die Fahrt verbrachten die meisten – bis auf die Fahrer – schlafend und so standen wir in Nullkommanichts wieder vor der PopAkademie in Leipzig. Nach dem Ausladen verabschiedeten wir uns alle etwas traurig, da das Probenlager schon vorbei war, aber auch glücklich, da man nun endlich seinen Schlaf nachholen konnte.

Text: Lisa Brabec