Rückkehr nach Leipzig

Punkt 16 Uhr Ortszeit rollte der erste Bus an der Musikschule vor, keine 20 Minuten später auch der zweite. Nun ist sie Geschichte: die erste USA-Tournee des Jugendsinfonieorchesters. Alle sind wohlbehalten wieder in Leipzig eingetroffen, zwar müde von einer fast 30-stündigen Rückreise aber glücklich und reich an Erlebnissen. Einige JSOler haben bereits in Frankfurt die Gruppe verlassen und sind weitergeflogen an ihre Urlaubsorte. Nun heißt es erst einmal, den Jetlag zu überwinden, der erfahrungsgemäß in dieser Richtung schwieriger ist. So müde alle vorhin waren, umso wacher werden sie heute Abend sein, denn es schlägt noch der amerikanische Nachmittag in den Körpern der Jugendlichen. Es war eine sehr schöne Reise. Die beiden Elias-Aufführungen und das Rundfunkkonzert werden als Aufführungen in guter Erinnerung bleiben, das Erlebte in Houston, New Orleans und Oxford wird noch eine Weile nachklingen.

Ich möchte mich ganz herzlich bedanken bei unserem Partner in den USA, bei Maury Schulte von TRC (Tour Resource Consultants) für die gut vorbereitete und organisierte Tour. Bei Markus Brückner (Marketing Musikschule) für die Rekrutierung von Fördermitteln und der Organisation auf deutscher Seite, bei den Eltern Herrn Schickedanz, Herrn Andrae, Herrn Störel und Herrn Rosch, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz Sponsoren für das JSO interessieren konnten und dem Förderverein, der mit einer nicht ganz unerheblichen Summe die Finanzierung der Reise gestützt hat. Und vielen Dank an alle privaten Spender, die Musikschule, das Goethe-Institut, das Referat für Europäische und Internationale Zusammenarbeit der Stadt Leipzig, das amerikanische Generalkonsulat in Leipzig und den Städtepartnerschafts-Verein Leipzig-Houston.

So bleibt mir noch, allen einen schönen Sommer und schöne Ferien zu wünschen.

Ron-Dirk Entleutner
Dirigent und Leiter des Jugendsinfonieorchesters