Tag 2: Konzerte in Heringsdorf und Zinnowitz

Ein neuer Tag begrüßte uns in Greifswald, leider wieder mit regnerischen Wetter. Doch nichts desto trotz ging es für die Band 12.00 Uhr Richtung Heringsdorf. Leider verfolgten uns die dunklen Wolken und öffneten mit unserer Ankunft ihre Schleusen. So stand für uns die Frage: Aufbauen und hoffen, dass es besser wird oder ohne zu spielen abfahren. Der Optimismus siegte, zu Recht, wie sich zeigen sollte!

Konzert im Seebad Heringsdorf

Wir eröffneten das Konzert mit “Jumping At The Woodside” und “On Broadway”. Doch danach mussten Band und Publikums eine 15 min. Zwangspause einlegen… natürlich wegen des Regens. Die Band drängte sich an trockene Stellen des Konzertpavillons und das Publikum versteckte sich unter  Regenschirmen.  Die Sonne kam zum Vorschein und wir konnten das Konzert erfolgreich fortsetzen.

Der Ersatz-Bassverstärker verrichtet zuverlässig seine Dienste. An dieser Stelle ein großes Dankeschön für den privaten Einsatz an die Bandmitglieder Jens und Johannes! Über Nacht “flogen” sie einen Bassverstärker aus Leipzig ein. Mit dem sonst angedachten Provisorium wären die Band und das Publikum nicht zufrieden gewesen.

Eine neue technische “Überraschung” bot dann unsere Monitoranlage. Erst wurde sie leiser, gab anschließend ganz ihren Dienst auf, um am Ende des Konzertes unergründlicher Weise wieder zu funktionieren. Unsere drei Sänger meisterten diesen Umstand äußerst professionell. Nach knapp 2 Stunden hieß es, schnell einpacken und auf zum nächsten Spielort: Unsere Lieblingsbühne in Zinnowitz.

Konzert im Seebad Zinnowitz

In Zinnowitz erwartete uns bestes Sonnenwetter und die “Dezibelkönigin von Usedom” mit folgender Vorgabe: 50 Meter von der Bühne max. 70 Dezibel, was einer normalen Gesprächslautstärke entspricht und das für eine Big Band?! Natürlich kein Problem für uns! ;-)

Das Publikum belegte weit vor Beginn des Konzertes alle Plätze, sodass für die späteren Gäste nur noch Stehplätze zur Verfügung standen. Wir hatten den Eindruck, genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Diesemal begrüßten wir das Publikum mit “Hay Burner” und “How High The Moon”. Der Mix aus Swing, Latin und Funk traf genau den Nerv des Publikums. Dieses dankte es uns mit euphorischem Beifall. Die Sänger liefen gemeinschaftlich zur Hochform auf und die Band stand ihnen in keiner Weise nach.

Es war fantastisch!

Nach dem Konzert stiegen alle glücklich in den Bus und rollten zurück nach Greifswald.

Birgit, Regina und Hubertus